Mittelalter
Die rege Erforschung der
Welt wurde im Mittelalter etwas langsamer. Christliche Dogmen und
Weltvorstellungen beschränkten stark die Entwicklung der
Wissenschaften. Die Werke von Herodot und Ptolemaeus sind in die
Vergessenheit geraten. Im 8. Jahrhundert wurden von irischen
Mönchen Island und sogar Grönland entdeckt und
besiedelt. Diese Tatsache aber berührte die Europa kaum und
die Entdeckung von diesen beiden Ländern wurde
fälschlicherweise den Wikingern zugeschrieben. Die
geographischen Karten dieser Zeit stammten
größtenteils aus Klöstern und stellten die
Erde als einen Kreis dar, der in drei Teilen geteilt wurde:
östliche Hälfte gehörte zu Asien, westliche
wurde gleichmäßig zwischen Europa und Afrika
verteilt. Das Zentrum der Welt war Jerusalem.
In den islamischen Ländern und in China dagegen entwickelte sich die Geographie intensiv weiter. Die blühende Handel und jährliche Pilgerfahrten nach Mekka brachten die Menschen in die weitesten Ecken Europa und Asien, von Madagaskar bis nach Russland und weiter nach China.
Im 14. Jahrhundert entstand eine geregelte Überlandverkehr nach China. Dank berühmter Katalanischer Weltkarte von 1375 wissen wir deren Verlauf. Und der bekannteste Reisende des Mittelalters ist zweifellos Marco Polo. Turkestan, die Hochebene Pamir, die Mongolei, China, Jinan, das östliche Tibet und nördliche Birma, 24 Jahre insgesamt verbrachte Marco Polo im Morgenland. Nach seiner Rückkehr verbreitete er die Idee der westlichen Überfahrt nach Asien. Bald darauf wurde ein Weg von den Missionaren angeknüpft.
Dank der Erfindung von Kompass wurde ein großer Schritt nach vorn in der Kartografie gemacht. Der Kompass sicherte die Schiffsfahrt und erhöhte die Genauigkeit der Karten.
Die 15. Und 16. Jahrhundert wurden durch eine fast schlagartige Erweiterung der bekannter Welt. Bedeutend war die Reise von Kolumbus, die er 1492 angetreten hat. Neben der Bahamainsel Guanahani (Watlingsinsel) entdeckte er die Mehrzahl der Antillen, Teile des Festlandes von Venezuela und Zentralamerika. In den nächsten 50 Jahren wurden Brasilien, Mexiko, Panama, Marianen und Philippinen entdeckt. 1522 wurde die erste Weltumseglung vollbracht.
In den islamischen Ländern und in China dagegen entwickelte sich die Geographie intensiv weiter. Die blühende Handel und jährliche Pilgerfahrten nach Mekka brachten die Menschen in die weitesten Ecken Europa und Asien, von Madagaskar bis nach Russland und weiter nach China.
Im 14. Jahrhundert entstand eine geregelte Überlandverkehr nach China. Dank berühmter Katalanischer Weltkarte von 1375 wissen wir deren Verlauf. Und der bekannteste Reisende des Mittelalters ist zweifellos Marco Polo. Turkestan, die Hochebene Pamir, die Mongolei, China, Jinan, das östliche Tibet und nördliche Birma, 24 Jahre insgesamt verbrachte Marco Polo im Morgenland. Nach seiner Rückkehr verbreitete er die Idee der westlichen Überfahrt nach Asien. Bald darauf wurde ein Weg von den Missionaren angeknüpft.
Dank der Erfindung von Kompass wurde ein großer Schritt nach vorn in der Kartografie gemacht. Der Kompass sicherte die Schiffsfahrt und erhöhte die Genauigkeit der Karten.
Die 15. Und 16. Jahrhundert wurden durch eine fast schlagartige Erweiterung der bekannter Welt. Bedeutend war die Reise von Kolumbus, die er 1492 angetreten hat. Neben der Bahamainsel Guanahani (Watlingsinsel) entdeckte er die Mehrzahl der Antillen, Teile des Festlandes von Venezuela und Zentralamerika. In den nächsten 50 Jahren wurden Brasilien, Mexiko, Panama, Marianen und Philippinen entdeckt. 1522 wurde die erste Weltumseglung vollbracht.